Ecosia und der Digital Market Act

Gatekeeper Google muss Platz machen für alternative Suchmaschinen

Ecosia und der Digital Market Act

Die Zeit ist abgelaufen

Seit der Benennung als einer der "Gatekeeper" am Marktplatz Internet hatte Google nun ein halbes Jahr Zeit, um die Vorgaben aus den EU-Gesetzen über digitale Märkte und digitale Dienste umzusetzen.

Ab spätestens dem 7. März 2024 führt nichts mehr daran vorbei: Auch Google muss sich an die Regeln halten, welche die EU-Kommission für einen fairen Wettbewerb auf digitalen Märkten beschlossen hat.

Das ist für uns alle ein Gewinn, denn nun darf Google z. B. nicht mehr eigene Angebote in den Rankings bevorzugen. Außerdem müssen Google und andere als Gatekeeper eingestufte Unternehmen Werbung nicht nur deutlich als solche kennzeichnen, sondern sogar angeben, woher die Finanzierung stammt.

Mehr Handlungsfähigkeit für Nutzende

Da Google mehr ist als nur eine Suchmaschine - von ihnen kommt auch das Betriebssystem Android für Smartphones (Markanteil 63 % laut Statista) und der Browser Chrome (Marktanteil 31 % laut Statista) - werden außerdem die Voreinstellungen ihrer Software reguliert.

Das bedeutet ganz konkret, dass Google seine eigene Suchmaschine nicht mehr als voreingestellt ausliefern darf. Ab Donnerstag dieser Woche muss Google Nutzende aktiv wählen lassen, welche Suchmaschine standardmäßig für Suchanfragen verwendet werden soll.

Suchanfragen für den Klimaschutz

Bei der Verteilung der Marktanteile unter den Suchmaschinen kommt hinter Google aktuell sehr lange nichts; die allermeisten Alternativen landen prozentual bei einer Kommastelle nach der Null. Doch die Umsetzung des Digital Market Acts läutet nun womöglich eine Zeitenwende ein.

Zur Auswahl steht dabei auch Ecosia, die klimapositive Non-Profit-Suchmaschine, deren Erlöse zu 100 % in den Klimaschutz investiert werden und deren Nutzende durch ihre Suchanfragen helfen, Bäume zu pflanzen. Damit macht Ecosia den aktiven Klimaschutz besonders einfach für alle Menschen, die sich im Internet bewegen.

Wolfgang Oels, COO von Ecosia, kann den Stichtag kaum erwarten: "Dank des EU Parlaments können wir in den kommenden Tagen die europäische Internetwelt komplett vom Kopf auf die Beine stellen!"

#iChooseEcosia

Das Team von ecosia setzt gerade in diesen Tagen besonders viel Hoffnung in die bereits bestehende Nutzerbasis, die in ihren eigenen sozialen Kreisen, digital und analog, Aufmerksamkeit für Ecosia schaffen können.

Auch Unternehmen sind herzlich eingeladen, auf Ecosia als ihre Standardsuchmaschine umzusteigen. Der Wechsel kann ganz einfach über ein Online-Formular erledigt werden.


Wer Wolfgang Oels beim SINN|MACHT|GEWINN-Kongress 2023 verpasst hat, kann sich seine Abschlusskeynote übrigens hier noch einmal ansehen und -hören:

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Veröffentlicht am 04. März 2024

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