Silke Hohmuth

Gründerin der Menschbank

Wir brauchen Finanzinnovationen: Ein Value Capital als wertebasiertes Wagniskapital
Silke Hohmuth

Silke Hohmuth ist die Gründerin vom MenschBank e.V. und Initiatorin des Leipziger Finanzforums.
Sie ist Herzblut-Bankerin und nachdem sie die Branche mehrmals aus ethisch-moralischen Gründen verließ, hat sie 2016 MenschBank, eine Initiative für mehr Menschlichkeit und Wertebewusstsein im Finanzwesen gegründet.

Ihre Vision:
“Die Vision von MenschBank ist, dass alles Geld auf der Erde, vor allem solches das durch die Banken fließt, dem Leben auf unserem Planeten dient und uns als Menschen im Miteinander glücklich sein lässt.”

Geboren im Vogtland, einer Grenzregion zwischen Sachsen, Thüringen und Bayern, ist Silke nach Jahren in Süddeutschland 2006 in den Osten zurückgekehrt. Leider hat sie in ihrer Branche, dem Investmentgeschäft, hier nie einen Job gefunden, der ihren Interessen und iher Qualifikation entspricht. Das liegt v.a. daran, dass es im Osten nicht wirklich Investmentgesellschaften gibt und dass selbst die Banken und Sparkassen ihre Verbände und Zentralen in der Hauptstadt, in Frankfurt oder anderen westdeutschen Metropolen haben.
Dabei hat gerade Leipzig ein solches Potenzial, Finanzen aus Perspektive des guten Mittelstandes zu denken, wie wir mit Schulze-Delitzsch sehen können. Dieses Potenzial möchte Silke vor dem Hintergrund der Sustainable Finance Debatte neu wecken und aus Perspektive von klein- und mittelständischen Unternehmen Finanzen neu denken und gemeinsam mit Gleichgesinnten gestalten.

Diese Themen beschäftigen Silke aktuell besonders:

Wie ist Co-Kreation und Miteinander in Sachen Geld und Finanzen möglich?
Wie können wir das leidige "Über Geld spricht man nicht!" so überwinden, dass in einem offenen Diskurs gemeinsam gestaltete Zukunftslösungen für KMU entstehen, die wirkliche Brücken bauen?

Silke diskutiert mit im Forum: Finanzierungen für Nachhaltigkeit und Innovation

Wir brauchen Finanzinnovationen: Ein Value Capital als wertebasiertes Wagniskapital.
Der Dialog mit Unternehmern und Unternehmerinnen, wie sie sich Finanzlösungen wünschen, ist essentiell, um zu verstehen, wie neue Finanzlösungen zu gestalten sind.

Ein Geldmärchen, das Du bei Silke finden kannst:

Als der Kaufmann Franz Carl nach einem langen Arbeitstag zu Hause ankam und erschöpft in den Lehnstuhl sank, um sich die Zeitung zu Gemüte zu führen, kam seine Tochter und wollte mit ihm spielen. Sie hatte ihn heute den ganzen Tag noch nicht gesehen und war der Mutter schon eine Weile mit ihrem “Wann kommt der Papi nach Hause ” in der Ohren gelegen.

Um das Kind zu beschäftigen, nahm Franz Carl ein Blatt aus der Zeitung. Es zeigte eine Weltkarte. Darauf waren die Katastrophen eingezeichnet, die Orte, wo es während des letzten Jahres Hungersnöte oder Terroranschläge gegeben hatte, Tankerunglücke, Überschwemmungen und Waldbrände. Die Karte zeigte die Krisenherde, Länder, wo Soldaten auf Menschen schossen, Panzer die Dörfer zerstörten und Flugzeuge Bomben auf die Städte warfen.

Franz Carl zerriss dieses Blatt in kleine Stücke und sagte zu seiner Tochter: “Hier hast du eine Puzzle. Versuch, diese Welt wieder in Ordnung zu bringen.”

Franz Carl wandte sich nun dem Rest der Zeitung zu. Doch er konnte nicht lange in Ruhe lesen. Denn schon nach ein paar Minuten kam die Kleine wieder, um dem Vater die fertige Karte zu zeigen.

Die Neugier war stärker als der Missmut über die erneute Störung. Der Vater fragte sein Kind, wie es das so schnell geschafft habe.

“Ganz einfach”, antwortete die Tochter. “Auf der Rückseite der Weltkarte war ein Mensch abgebildet. Ich brauchte nur den Menschen in Ordnung bringen, da stimmte auch die Welt wieder.”

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